WIR SIND – die Openair-Macher

Wer, was, wann

Wie bei allen Projekten ist da zunächst einmal eine Idee. Sie reift, wird besprochen, verworfen, wieder aufgegriffen, mit verschiedenen Leuten diskutiert bis schliesslich die Pläne auf dem Tisch liegen, die zuständigen Stellen grünes Licht geben und genügend Begeisterte Hand anlegen. So entstand im Jahr 2010 das OpenairKino 3322 in Urtenen-Schönbühl. Die einmalige Lage des Zentrumsplatzes – der Piazza –, der nach aussen abgeschlossene Raum waren geschaffen für die Idee, Filmabende zu veranstalten und sie mit einem gemeinsamen Essen auf dem Platz – bei schlechtem Wetter im Zentrumssaal – einzuleiten.

 

In den ersten drei Jahren wurden die Filme mit einem konventionellen Projektor gezeigt. Verbunden damit die Gefahr, dass während der Vorführung der Film reisst und es zu einer unliebsamen Unterbrechung kommt. Dann kam die technische Umstellung. DVD und BlueRay waren angesagt, doch dazu brauchte es andere Vorführgeräte, andere Lautsprecher, ein anderes Tonsystem. Geblieben aber sind all die technischen Einrichtungen wie das Gerüst für die Leinwand, die Leinwand selbst, 300 Stühle, Blumenkübel, Verkehrsregelung und viele weitere Kleinigkeiten. Geblieben sind auch die Einholung der Vorführrechte, der Film- und Tonrechte und deren Gebühren. Und geblieben ist die schwierigste Entscheidung, nämlich diejenige, die immer wieder zu den längeren Diskussionen im Team führt: die Filmauswahl.

 

Geblieben ist ebenfalls, dass in der Pause und am Schluss der Vorführungen jeweils für eine Organisation gesammelt wird, sei es für die Stiftung Serena, die Stiftung Tannacker, die Spitex Grauholz oder die Behinderten-Organistion PluSport in Bern.

 

Die ursprüngliche Idee, gemeinsames Essen auf der Piazza, hat sich im Laufe der Jahre organi-satorisch als schwer realisierbar erwiesen. So haben wir diesen Teil nun in die bewährten Hände der drei Wirte vom Landgasthof Schönbühl, dem Ristorante Piazza und Ueli der Beck gelegt.